PILA, el Parque International de Amistad wuerde ein 2tes mal von mir heimgesucht. Diesmal mit einem Deutschen Kollegen, der auch als Freiwilliger hier taetig ist (im Panamesischen Roten Kreuz).
Wir nahmen uns die laengste Rute vor, bis zu dem Wasserfall (das letzte mal war ich nur auf einem 20min Wanderweg). Nach 2/3 des Hinweges fing es ,wie typisch fuer Panama in der Regenzeit, um die Mittagszeit heftig an zu regnen. Kurz vorm Ziel gab es noch den hoechsten begehbaren Punkt mit ca. 3500m Seehoehe.
Nett durchnaesst, bei kaum Sonnenschein und ca. 10 Grad oder auch weniger erreichten wir endlich nach 2h unser Ziel. Dort angekommen und nach barfuesigen Klettertueren auf ein paar grossen Steinen im Wasser kam uns die glorreiche Idee bei 2 Grad Wassertemperatur schwimmen zu gehen. Gesagt, getan und so waren wir auch schon auf dem ersten Ansatz des Wasserfalles (weiter konnten wir wegen der starken Stroemung nicht).
Leicht erschoepft und klitsch nass ging es wieder rauf auf den Punkt mit der schoensten Aussieht um endlich was zu essen.
(Nebenbei bemerkt ist der Wasserfall in einem sogenannten „Erstwald“. Der vordere Teil des Waldes wuerde zuerst abgerodet und als Weideplatz benuetzt, bis sich nach einem Machtwechsel in Panama man sich doch fuer die Erhaltung des Urwaldes entschlossen hat und somit der Eingang zu Pila in Las Nubes Sekundaerwald ist.)
Frisch froehlich gestaerkt ging es dann ans Abenteuer „runterkommen bei nennenswerter Steigung mit 5 verschiedenen „Untergrundarten“ –
Stein
Moechtegern Stein
Schlamm
falscher Schlamm als Stein getarnt
falscher Stein als SChlamm getarnt
und eigentlich noch viele mehr (zb. mein Feind: das nasse Holzbrett)“
Park
Beim Eingang/Ausgang wieder angekommen bekamen wir dank unserem eifrigen Interesse an der Natur noch einiges ueber die Geschichte des Parkes, erinnerswerte Besucher und Abenteuer des Personals.
(und wegen meiner tollen Arbeit mussten wir nicht den Auslaenderpreis sonder den Einheimischenpreis von 3 Dollar bezahlen.)




